Am Sonntag, den 27. September 2026, überraschte der Amerikaner Brandon McNulty in Montréal alle Favoriten, indem er sich nach einem Angriff 32 Kilometer vor dem Ziel solo durchsetzte. Am Vortag hatte die Niederländerin Demi Vollering das Frauenrennen gewonnen. Ein Anlass, auf fast ein Jahrhundert Geschichte der Straßenrad-Weltmeisterschaften zurückzublicken: die Rekorde, die dominierenden Nationen, die Ausrichterländer und die vollständige Siegerliste.
Montréal 2026: Die Podien
Männer-Straßenrennen (273 km, 27. September)
- Brandon McNulty (USA)
- Michael Matthews (Australien), +13 Sekunden
- Mathieu van der Poel (Niederlande), gleiche Zeit
McNulty wird der dritte amerikanische Weltmeister der Geschichte, nach Greg LeMond (1983 und 1989) und Lance Armstrong (1993), und der erste seit 33 Jahren. Der zweifache Titelverteidiger Tadej Pogačar, verletzt, war nicht am Start. Auf französischer Seite beendete Paul Seixas, der mit 20 Jahren der jüngste Weltmeister der Geschichte werden wollte, das Rennen auf Platz 15, behindert durch Krämpfe.
Frauen-Straßenrennen (180 km, 26. September)
- Demi Vollering (Niederlande)
- Katarzyna Niewiadoma-Phinney (Polen)
- Elisa Longo Borghini (Italien)
Als Siegerin der Tour de France Femmes 2026 gewinnt Demi Vollering endlich das Regenbogen-Trikot, drei Jahre nach ihrer Silbermedaille von 2023.
Ein Jahrhundert Geschichte
1921, die Anfänge der Amateure. Die erste Straßenrad-Weltmeisterschaft wird in Kopenhagen ausgetragen, ausschließlich für Amateure. Sieger wird der Schwede Gunnar Sköld.
1927, das erste Profirennen. Es findet auf der Automobilrennstrecke Nürburgring in Deutschland statt. Der Italiener Alfredo Binda gewinnt vor zwei Landsleuten, Costante Girardengo und Domenico Piemontesi.
1939–1945, die Unterbrechung. Der Zweite Weltkrieg setzt den Wettbewerb für sieben Jahre aus. Er wird 1946 in Zürich wieder aufgenommen.
1958, das erste Frauenrennen. Es findet in Reims statt und krönt die Luxemburgerin Elsy Jacobs.
1974, der Schritt aus Europa. Montréal empfängt die erste Austragung außerhalb des europäischen Kontinents, gewonnen von Eddy Merckx. Damit ist die Stadt 2026 zum zweiten Mal Gastgeber der Weltmeisterschaften, 52 Jahre später.
1994–1996, das moderne Programm. Das Einzelzeitfahren wird 1994 eingeführt. Das Amateurrennen verschwindet 1995 und wird 1996 durch ein Rennen der U23 ersetzt.
2025, Afrika. Kigali in Ruanda organisiert die erste Austragung auf dem afrikanischen Kontinent, gewonnen von Tadej Pogačar.
Heute vereinen die Weltmeisterschaften etwa 1.000 Fahrer über acht Tage in 13 Wettbewerben: Straßenrennen und Einzelzeitfahren für die Elite, die U23 und die Junioren, Männer und Frauen, sowie ein Mixed-Staffelrennen. Der Sieger jeder Disziplin trägt ein Jahr lang das Regenbogen-Trikot und behält anschließend die Regenbogenstreifen am Kragen und an den Ärmeln seines Trikots für den Rest seiner Karriere.
Besonderheit: Die Fahrer starten nicht für ihre Markenteams, sondern für ihre Nationalmannschaften. Teamkollegen der gesamten Saison werden für einen Tag zu Gegnern.
Die Rekorde
Drei Titel, der Männer-Rekord. Fünf Fahrer waren dreimal Weltmeister: Alfredo Binda (Italien, 1927, 1930, 1932), Rik Van Steenbergen (Belgien, 1949, 1956, 1957), Eddy Merckx (Belgien, 1967, 1971, 1974), Óscar Freire (Spanien, 1999, 2001, 2004) und Peter Sagan (Slowakei, 2015, 2016, 2017).
Drei Titel in Folge: Peter Sagan, einzigartig. Acht Fahrer haben ihren Titel im folgenden Jahr verteidigt, aber nur Sagan hat drei Siege in Folge errungen. Tadej Pogačar, 2024 und 2025 Weltmeister, hätte ihn in Montréal einholen können; seine Verletzung verhinderte dies.
Die meisten Medaillen: Alejandro Valverde. Der Spanier stand siebenmal auf dem Podium: einmal auf dem höchsten Platz (2018), zweimal auf dem zweiten und viermal auf dem dritten. Er brauchte fünfzehn Jahre, um Weltmeister zu werden.
Fünf Titel, der absolute Rekord: Jeannie Longo. Die Französin gewann das Straßenrennen 1985, 1986, 1987, 1989 und 1995, vor der Belgierin Yvonne Reynders (4 Titel) und der Niederländerin Marianne Vos (3 Titel und 6 Silbermedaillen).
Die treuen Podiumsgäste. Raymond Poulidor, der „ewige Zweite“ der Tour de France, sammelte ebenfalls vier WM-Medaillen (eine Silber- und drei Bronzemedaillen), ohne jemals zu gewinnen. Michael Matthews, Zweiter in Montréal, hat nun vier Podiumsplätze (zwei zweite und zwei dritte Plätze), immer noch ohne Titel.
Die erfolgreichsten Nationen
Bei den Männern dominiert Belgien klar. Von den 93 Profirennen seit 1927 haben 18 Länder mindestens einmal gewonnen.
- Belgien: 27 Titel (Merckx, Van Steenbergen, Van Looy, Maertens, Boonen, Gilbert, Evenepoel…)
- Italien: 19 Titel
- Frankreich: 10 Titel (zuletzt: Julian Alaphilippe, 2020 und 2021)
- Niederlande: 8 Titel
- Spanien: 6 Titel
- USA: 4 Titel
- Schweiz und Slowakei: 3 Titel
- Deutschland, Großbritannien und Slowenien: 2 Titel
- Australien, Dänemark, Irland, Lettland, Norwegen, Polen und Portugal: 1 Titel
Belgien und Italien vereinen fast die Hälfte der Titel. Italien bleibt die nation mit den meisten Medaillen (56 Podien), vor Belgien (53).
Bei den Frauen liegen die Niederlande vorn. Von 66 Austragungen seit 1958:
- Niederlande: 15 Titel (Vos, van Vleuten, van der Breggen, van Moorsel, Vollering…)
- Frankreich: 10 Titel, davon 5 für Jeannie Longo
- Belgien: 8 Titel
- Italien: 6 Titel
- Großbritannien: 5 Titel
- Deutschland: 4 Titel (ohne DDR)
- UdSSR, Schweden und Litauen: 3 Titel
- USA: 2 Titel
- Weißrussland, Kanada, Dänemark, DDR, Luxemburg, Norwegen und Schweiz: 1 Titel
Die Ausrichterländer
Die Weltmeisterschaften wechseln jedes Jahr die Stadt. Seit 1927 haben 23 Länder das Profirennen der Männer ausgetragen, und Europa hat mehr als acht von zehn Austragungen erhalten.
- Italien: 13 Austragungen (Rom, Varese, Imola, Verona, Florenz…)
- Belgien und Schweiz: je 10 Austragungen
- Deutschland und Frankreich: je 8 Austragungen (Montlhéry, Reims, Sallanches, Gap, Chambéry, Plouay…)
- Niederlande und Spanien: je 7 Austragungen
- Dänemark: 5 Austragungen, alle in Kopenhagen
- Großbritannien: 4 Austragungen
- Kanada und Österreich: je 3 Austragungen
- Australien, USA und Norwegen: je 2 Austragungen
- Kolumbien, Ungarn, Japan, Luxemburg, Portugal, Katar, Ruanda, Tschechoslowakei und Venezuela: je 1 Austragung
Einige Orte sind zu Klassikern geworden: Valkenburg in den Niederlanden hat die Weltmeisterschaften fünfmal ausgerichtet, Kopenhagen fünfmal und der Nürburgring dreimal. Frankreich hat die Veranstaltung seit Plouay im Jahr 2000 nicht mehr organisiert.
Nächster Termin: Haute-Savoie 2027. Frankreich wird „Super-Weltmeisterschaften“ mit etwa zwanzig Radsportdisziplinen ausrichten. Das Straßenrennen kehrt nach Sallanches zurück, auf den Rundkurs der Côte de Domancy, Schauplatz des Titels von Bernard Hinault im Jahr 1980.
Vollständige Siegerliste des Männer-Straßenrennens
Sieger, Zweiter und Dritter jeder Profiaustragung mit Austragungsort. Die Kürzel geben das Land des Fahrers an (GER: Deutschland, DEN: Dänemark, URS: Sowjetunion).
- 2026, Montréal: Brandon McNulty (USA), Michael Matthews (AUS), Mathieu van der Poel (NED)
- 2025, Kigali: Tadej Pogačar (SLO), Remco Evenepoel (BEL), Ben Healy (IRL)
- 2024, Zürich: Tadej Pogačar (SLO), Ben O'Connor (AUS), Mathieu van der Poel (NED)
- 2023, Glasgow: Mathieu van der Poel (NED), Wout van Aert (BEL), Tadej Pogačar (SLO)
- 2022, Wollongong: Remco Evenepoel (BEL), Christophe Laporte (FRA), Michael Matthews (AUS)
- 2021, Flandern (Leuven): Julian Alaphilippe (FRA), Dylan van Baarle (NED), Michael Valgren (DEN)
- 2020, Imola: Julian Alaphilippe (FRA), Wout van Aert (BEL), Marc Hirschi (SUI)
- 2019, Yorkshire: Mads Pedersen (DEN), Matteo Trentin (ITA), Stefan Küng (SUI)
- 2018, Innsbruck: Alejandro Valverde (ESP), Romain Bardet (FRA), Michael Woods (CAN)
- 2017, Bergen: Peter Sagan (SVK), Alexander Kristoff (NOR), Michael Matthews (AUS)
- 2016, Doha: Peter Sagan (SVK), Mark Cavendish (GBR), Tom Boonen (BEL)
- 2015, Richmond: Peter Sagan (SVK), Michael Matthews (AUS), Ramūnas Navardauskas (LTU)
- 2014, Ponferrada: Michał Kwiatkowski (POL), Simon Gerrans (AUS), Alejandro Valverde (ESP)
- 2013, Florenz: Rui Costa (POR), Joaquim Rodríguez (ESP), Alejandro Valverde (ESP)
- 2012, Valkenburg: Philippe Gilbert (BEL), Edvald Boasson Hagen (NOR), Alejandro Valverde (ESP)
- 2011, Kopenhagen: Mark Cavendish (GBR), Matthew Goss (AUS), André Greipel (GER)
- 2010, Geelong: Thor Hushovd (NOR), Matti Breschel (DEN), Allan Davis (AUS)
- 2009, Mendrisio: Cadel Evans (AUS), Alexandr Kolobnev (RUS), Joaquim Rodríguez (ESP)
- 2008, Varese: Alessandro Ballan (ITA), Damiano Cunego (ITA), Matti Breschel (DEN)
- 2007, Stuttgart: Paolo Bettini (ITA), Alexandr Kolobnev (RUS), Stefan Schumacher (GER)
- 2006, Salzburg: Paolo Bettini (ITA), Erik Zabel (GER), Alejandro Valverde (ESP)
- 2005, Madrid: Tom Boonen (BEL), Alejandro Valverde (ESP), Anthony Geslin (FRA)
- 2004, Verona: Óscar Freire (ESP), Erik Zabel (GER), Luca Paolini (ITA)
- 2003, Hamilton: Igor Astarloa (ESP), Alejandro Valverde (ESP), Peter Van Petegem (BEL)
- 2002, Zolder: Mario Cipollini (ITA), Robbie McEwen (AUS), Erik Zabel (GER)
- 2001, Lissabon: Óscar Freire (ESP), Paolo Bettini (ITA), Andrej Hauptman (SLO)
- 2000, Plouay: Romāns Vainšteins (LAT), Zbigniew Spruch (POL), Óscar Freire (ESP)
- 1999, Verona: Óscar Freire (ESP), Markus Zberg (SUI), Jean-Cyril Robin (FRA)
- 1998, Valkenburg: Oscar Camenzind (SUI), Peter Van Petegem (BEL), Michele Bartoli (ITA)
- 1997, San Sebastián: Laurent Brochard (FRA), Bo Hamburger (DEN), Léon van Bon (NED)
- 1996, Lugano: Johan Museeuw (BEL), Mauro Gianetti (SUI), Michele Bartoli (ITA)
- 1995, Duitama: Abraham Olano (ESP), Miguel Induráin (ESP), Marco Pantani (ITA)
- 1994, Agrigento: Luc Leblanc (FRA), Claudio Chiappucci (ITA), Richard Virenque (FRA)
- 1993, Oslo: Lance Armstrong (USA), Miguel Induráin (ESP), Olaf Ludwig (GER)
- 1992, Benidorm: Gianni Bugno (ITA), Laurent Jalabert (FRA), Dimitri Konychev (RUS)
- 1991, Stuttgart: Gianni Bugno (ITA), Steven Rooks (NED), Miguel Induráin (ESP)
- 1990, Utsunomiya: Rudy Dhaenens (BEL), Dirk De Wolf (BEL), Gianni Bugno (ITA)
- 1989, Chambéry: Greg LeMond (USA), Dimitri Konychev (URS), Sean Kelly (IRL)
- 1988, Ronse: Maurizio Fondriest (ITA), Martial Gayant (FRA), Juan Fernández (ESP)
- 1987, Villach: Stephen Roche (IRL), Moreno Argentin (ITA), Juan Fernández (ESP)
- 1986, Colorado Springs: Moreno Argentin (ITA), Charly Mottet (FRA), Giuseppe Saronni (ITA)
- 1985, Giavera del Montello: Joop Zoetemelk (NED), Greg LeMond (USA), Moreno Argentin (ITA)
- 1984, Barcelona: Claude Criquielion (BEL), Claudio Corti (ITA), Steve Bauer (CAN)
- 1983, Altenrhein: Greg LeMond (USA), Adri van der Poel (NED), Stephen Roche (IRL)
- 1982, Goodwood: Giuseppe Saronni (ITA), Greg LeMond (USA), Sean Kelly (IRL)
- 1981, Prag: Freddy Maertens (BEL), Giuseppe Saronni (ITA), Bernard Hinault (FRA)
- 1980, Sallanches: Bernard Hinault (FRA), Gianbattista Baronchelli (ITA), Juan Fernández (ESP)
- 1979, Valkenburg: Jan Raas (NED), Dietrich Thurau (GER), Jean-René Bernaudeau (FRA)
- 1978, Nürburgring: Gerrie Knetemann (NED), Francesco Moser (ITA), Jørgen Marcussen (DEN)
- 1977, San Cristóbal: Francesco Moser (ITA), Dietrich Thurau (GER), Franco Bitossi (ITA)
- 1976, Ostuni: Freddy Maertens (BEL), Francesco Moser (ITA), Tino Conti (ITA)
- 1975, Yvoir: Hennie Kuiper (NED), Roger De Vlaeminck (BEL), Jean-Pierre Danguillaume (FRA)
- 1974, Montréal: Eddy Merckx (BEL), Raymond Poulidor (FRA), Mariano Martínez (FRA)
- 1973, Barcelona: Felice Gimondi (ITA), Freddy Maertens (BEL), Luis Ocaña (ESP)
- 1972, Gap: Marino Basso (ITA), Franco Bitossi (ITA), Cyrille Guimard (FRA)
- 1971, Mendrisio: Eddy Merckx (BEL), Felice Gimondi (ITA), Cyrille Guimard (FRA)
- 1970, Leicester: Jean-Pierre Monseré (BEL), Leif Mortensen (DEN), Felice Gimondi (ITA)
- 1969, Zolder: Harm Ottenbros (NED), Julien Stevens (BEL), Michele Dancelli (ITA)
- 1968, Imola: Vittorio Adorni (ITA), Herman Van Springel (BEL), Michele Dancelli (ITA)
- 1967, Heerlen: Eddy Merckx (BEL), Jan Janssen (NED), Ramón Sáez (ESP)
- 1966, Nürburgring: Rudi Altig (GER), Jacques Anquetil (FRA), Raymond Poulidor (FRA)
- 1965, San Sebastián: Tom Simpson (GBR), Rudi Altig (GER), Roger Swerts (BEL)
- 1964, Sallanches: Jan Janssen (NED), Vittorio Adorni (ITA), Raymond Poulidor (FRA)
- 1963, Ronse: Benoni Beheyt (BEL), Rik Van Looy (BEL), Jo de Haan (NED)
- 1962, Salò: Jean Stablinski (FRA), Shay Elliott (IRL), Jos Hoevenaers (BEL)
- 1961, Bern: Rik Van Looy (BEL), Nino Defilippis (ITA), Raymond Poulidor (FRA)
- 1960, Karl-Marx-Stadt: Rik Van Looy (BEL), André Darrigade (FRA), Pino Cerami (BEL)
- 1959, Zandvoort: André Darrigade (FRA), Michele Gismondi (ITA), Noël Foré (BEL)
- 1958, Reims: Ercole Baldini (ITA), Louison Bobet (FRA), André Darrigade (FRA)
- 1957, Waregem: Rik Van Steenbergen (BEL), Louison Bobet (FRA), André Darrigade (FRA)
- 1956, Kopenhagen: Rik Van Steenbergen (BEL), Rik Van Looy (BEL), Gerrit Schulte (NED)
- 1955, Frascati: Stan Ockers (BEL), Jean-Pierre Schmitz (LUX), Germain Derycke (BEL)
- 1954, Solingen: Louison Bobet (FRA), Fritz Schaer (SUI), Charly Gaul (LUX)
- 1953, Lugano: Fausto Coppi (ITA), Germain Derycke (BEL), Stan Ockers (BEL)
- 1952, Luxemburg: Heinz Müller (GER), Gottfried Weilenmann (SUI), Ludwig Hörmann (GER)
- 1951, Varese: Ferdinand Kübler (SUI), Fiorenzo Magni (ITA), Antonio Bevilacqua (ITA)
- 1950, Moorslede: Briek Schotte (BEL), Theo Middelkamp (NED), Ferdinand Kübler (SUI)
- 1949, Kopenhagen: Rik Van Steenbergen (BEL), Ferdinand Kübler (SUI), Fausto Coppi (ITA)
- 1948, Valkenburg: Briek Schotte (BEL), Apo Lazaridès (FRA), Lucien Teisseire (FRA)
- 1947, Reims: Theo Middelkamp (NED), Albert Sercu (BEL), Sjefke Janssen (NED)
- 1946, Zürich: Hans Knecht (SUI), Marcel Kint (BEL), Rik Van Steenbergen (BEL)
- 1939 bis 1945: kein Rennen (Zweiter Weltkrieg)
- 1938, Valkenburg: Marcel Kint (BEL), Paul Egli (SUI), Leo Amberg (SUI)
- 1937, Kopenhagen: Éloi Meulenberg (BEL), Emil Kijewski (GER), Paul Egli (SUI)
- 1936, Bern: Antonin Magne (FRA), Aldo Bini (ITA), Theo Middelkamp (NED)
- 1935, Floreffe: Jean Aerts (BEL), Luciano Montero (ESP), Gustave Danneels (BEL)
- 1934, Leipzig: Karel Kaers (BEL), Learco Guerra (ITA), Gustave Danneels (BEL)
- 1933, Montlhéry: Georges Speicher (FRA), Antonin Magne (FRA), Marinus Valentijn (NED)
- 1932, Rom: Alfredo Binda (ITA), Remo Bertoni (ITA), Nicolas Frantz (LUX)
- 1931, Kopenhagen: Learco Guerra (ITA), Ferdinand Le Drogo (FRA), Albert Büchi (SUI)
- 1930, Lüttich: Alfredo Binda (ITA), Learco Guerra (ITA), Georges Ronsse (BEL)
- 1929, Zürich: Georges Ronsse (BEL), Nicolas Frantz (LUX), Alfredo Binda (ITA)
- 1928, Budapest: Georges Ronsse (BEL), Herbert Nebe (GER), Bruno Wolke (GER)
- 1927, Nürburgring: Alfredo Binda (ITA), Costante Girardengo (ITA), Domenico Piemontesi (ITA)
Die Weltmeisterinnen seit 1958
Kein Rennen in den Jahren 1984, 1988 und 1992, den Olympischen Jahren (SWE: Schweden, GDR: DDR).
- 2026: Demi Vollering (NED)
- 2025: Magdeleine Vallieres (CAN)
- 2024: Lotte Kopecky (BEL)
- 2023: Lotte Kopecky (BEL)
- 2022: Annemiek van Vleuten (NED)
- 2021: Elisa Balsamo (ITA)
- 2020: Anna van der Breggen (NED)
- 2019: Annemiek van Vleuten (NED)
- 2018: Anna van der Breggen (NED)
- 2017: Chantal Blaak (NED)
- 2016: Amalie Dideriksen (DEN)
- 2015: Lizzie Armitstead (GBR)
- 2014: Pauline Ferrand-Prévot (FRA)
- 2013: Marianne Vos (NED)
- 2012: Marianne Vos (NED)
- 2011: Giorgia Bronzini (ITA)
- 2010: Giorgia Bronzini (ITA)
- 2009: Tatiana Guderzo (ITA)
- 2008: Nicole Cooke (GBR)
- 2007: Marta Bastianelli (ITA)
- 2006: Marianne Vos (NED)
- 2005: Regina Schleicher (GER)
- 2004: Judith Arndt (GER)
- 2003: Susanne Ljungskog (SWE)
- 2002: Susanne Ljungskog (SWE)
- 2001: Rasa Polikevičiūtė (LTU)
- 2000: Zinaida Stahurskaia (BLR)
- 1999: Edita Pučinskaitė (LTU)
- 1998: Diana Žiliūtė (LTU)
- 1997: Alessandra Cappellotto (ITA)
- 1996: Barbara Heeb (SUI)
- 1995: Jeannie Longo (FRA)
- 1994: Monica Valvik (NOR)
- 1993: Leontien van Moorsel (NED)
- 1991: Leontien van Moorsel (NED)
- 1990: Catherine Marsal (FRA)
- 1989: Jeannie Longo (FRA)
- 1987: Jeannie Longo (FRA)
- 1986: Jeannie Longo (FRA)
- 1985: Jeannie Longo (FRA)
- 1983: Marianne Berglund (SWE)
- 1982: Mandy Jones (GBR)
- 1981: Ute Enzenauer (GER)
- 1980: Beth Heiden (USA)
- 1979: Petra de Bruijn (NED)
- 1978: Beate Habetz (GER)
- 1977: Josiane Bost (FRA)
- 1976: Keetie van Oosten-Hage (NED)
- 1975: Tineke Fopma (NED)
- 1974: Geneviève Gambillon (FRA)
- 1973: Nicole Vandenbroeck (BEL)
- 1972: Geneviève Gambillon (FRA)
- 1971: Anna Konkina (URS)
- 1970: Anna Konkina (URS)
- 1969: Audrey McElmury (USA)
- 1968: Keetie van Oosten-Hage (NED)
- 1967: Beryl Burton (GBR)
- 1966: Yvonne Reynders (BEL)
- 1965: Elisabeth Eicholz (GDR)
- 1964: Emīlija Sonka (URS)
- 1963: Yvonne Reynders (BEL)
- 1962: Marie-Rose Gaillard (BEL)
- 1961: Yvonne Reynders (BEL)
- 1960: Beryl Burton (GBR)
- 1959: Yvonne Reynders (BEL)
- 1958: Elsy Jacobs (LUX)
Und wann tragen Sie Ihr Regenbogen-Trikot?
Weltmeisterschaften werden auf anspruchsvollen Rundkursen entschieden, die oft zehnmal befahren werden. Sie können die Übung in Ihrer Nähe nachahmen: Finden Sie auf Sportwhen Radfahrer Ihres Niveaus für Ihre Ausfahrten, vom Sonntagsfahrer bis zum erfahrenen Wettkämpfer.
Quellen
- UCI Road World Championships – Men's road race und Women's road race, Wikipedia
- Brandon McNulty, überraschender Weltmeister, AFP via Sud Radio, 27. September 2026
- Der Amerikaner Brandon McNulty triumphiert bei den Weltmeisterschaften in Montréal, Noovo Info
- Ergebnisse des Frauen-Straßenrennens 2026, Dicodusport
- Meiste Siege bei den UCI-Straßenrad-Weltmeisterschaften, Guinness World Records
- Die Weltmeisterschaften 2027 in Haute-Savoie, Tour Magazin


